Direkt zum Seiteninhalt

Die Gesinnung - Widukind-Stiftung

Menü überspringen
"Die Kreativität gönnender Begegnung"
Menü überspringen
widukind-stiftung
non-profit-organisation


Gesinnung

Freude an Ermöglichung.
Vorhandenes entfalten.



Das Wesen der Stiftung

Was oder wie arbeitet, wirkt oder fördert die Widukind-Stiftung?

Grundsatz:
Die Stiftungsidee hält einen Raum zwischen zwei heute verbreiteten Polen offen:

- zwischen festen Vorgaben institutionell normierender Steuerung
- und einem beliebigen, haltlosen Nebeneinander.

Unser Ziel ist der ruhige Hinweis auf eine aufmerksame Haltung und gemeinsame Wahrnehmung,
in der sich eine nicht vorab definierte Ordnung spielerisch zeigt –
die eher Möglichkeiten eröffnet als Grenzen setzt.



Spielerisch

Spielerisch deshalb, weil wir im gestalterisch kreativen Miteinander bewusst
außerhalb des Entscheidungsdrucks über wissenschaftliche oder politische Fragen bleiben –

und in langjähriger Erfahrung die Bedeutung der durch die Freude an der Ermöglichung entstehenden
Grundlagen für ein friedliches Miteinander und menschliche Entwicklungen wahrnehmen.



Ein einfaches Prinzip

Leitprinzip unserer Initiative ist:

Erhebend

Erhebend definiert nichts Erhöhtes oder Abgehobenes sondern das, was trägt.
Es bewertet nicht Menschen oder Inhalte.

Es beschreibt, was zwischen Menschen im Moment einer Darbietung geschieht:
ob der Augenblick als tragend, weitend, klärend und verbindend erlebt wird.

Neben vielen Automatismen der heutigen Gesellschaft wirkt dieser Ansatz zunächst ungewöhnlich.
Nicht laut widersprechend,
sondern still Gewohntes überspringend
zeigt er das Wesentliche.

Nicht in dem, was er Neues bringt,
sondern darin, wie er Wahrnehmung organisiert.








Der Raum

Der Raum ist kein Konzept. Er ist Geschehen, jetzt –
mitgetragen von Aufmerksamkeit, Ruhe und Offenheit.

Manchmal zeigt er viel.
Manchmal zeigt er nichts Auffälliges und wirkt gerade dadurch öffnend.

Ein weiter Raum entsteht nicht durch Machen, sondern durch die Bereitschaft,
dass etwas entstehen darf.

So haben wir uns vom Gedanken einer „Bewertung der Raumqualität“
weiter hin zur Eigenverantwortung in der Wahrnehmung bewegt.



Ort

"Die Begegnung" ist ein sich entwickelndes Gelände
an der österreichisch-ungarischen Grenze
im ländlichen Szakony.

Ein Ort im Werden.



Entscheidungen

Entscheidungen über Einladungen von Darbietungen oder Teilnahmen entstehen
nicht über Diskussionen oder Bewertungssysteme,
sondern im gemeinsamen Wahrnehmen.

Ein Kreis wechselnder Gefährten trägt Verantwortung für Orientierung.

Leitfrage:
Weitet und trägt dieser Moment den eröffneten Raum – oder nicht?

"Erhebend im Raum."

Wo Stimmigkeit sichtbar wird, kann etwas einbezogen werden.

Wenn es nicht klar ist, bleibt es offen als Hinweis auf spätere Möglichkeit.

Manchmal entsteht Klarheit erst im Tun.
Dann darf im Nachhinein wahrgenommen und angepasst werden.



Spannungen und Unterschiede

Unterschiedliche Wahrnehmungen gehören zur Begegnung.
Spannung muss nicht sofort gelöst werden.

Oft genügt es, sie klar wahrzunehmen und vorerst so stehen zu lassen, ohne sie zu fixieren.

Zeit wird so nicht Druck, sondern ein Feld,
in dem sich Klarheit entwickeln kann.



Verantwortung

Es gibt eine kleine koordinierende Struktur für Organisation und Ablauf,
die nur eingreift, wenn es notwendig ist.

Verantwortung wird verteilt - Wahrnehmung bleibt geteilt.



Gefährten

Gefährten sind Menschen, die eine Zeit lang denselben Weg teilen.



Ist die Widukind-Stiftung spirituell?

Die Stiftung möchte keinen neuen Glauben formulieren und keinen bestehenden bevorzugen.

Sie weist auf einen Raum hin, in dem Wahrnehmung, Begegnung
und menschliche Würde erfahrbar werden können.

Dieser Raum ist nicht an eine Weltanschauung gebunden,
aber er ist nicht ohne Haltung.

Die Frage nach möglichen spirituellen Quellen bleibt offen.
Manche Gefährten beziehen sich persönlich darauf –
die Stiftung selbst benennt sie nicht.

Ein Gefährte hierzu:
„Solange die Quelle sich selbst mitteilt,
müssen wir nicht über sie reden.
Und wenn sie einmal scheinbar schweigt –
genügt vielleicht immer noch unser stilles Staunen.“



Das Buch

Unser Buch „Der Moment“ will nicht überzeugen, sondern entlasten.

Es zeigt Wahrnehmung und menschliche Szenen,
in denen Sprache einfach bleibt
und Verletzlichkeit und Würde nebeneinander gehen.

Keine Theorie des Lebens,
sondern Erinnerung daran,
dass Leben nie verschwunden war.



Beobachtung anstelle Vorgabe

Wir versuchen deshalb nicht, ein Modell über Menschen zu legen, oder sie zu formen.

Wir beobachten, was geschieht, wenn Aufmerksamkeit, Verantwortung und Begegnung gelebt werden –
oft entsteht daraus eine sich selbst entfaltende Weite.

Dann freuen wir uns, zu sehen, wie Menschen freie Transformationskraft von innen her erfahren.



Tätigkeiten

Die Stiftung teilt exemplarisch wahrgenommene Kreativität über ihr digitales Forum.

Die Begegnungswochen und Konzerte sind keine Vorführungen,
sondern als Ausdruck gemeinsamer Freude am
Schönen,
Einfachen,
Wesentlichen.

Menschen verschiedener
Berufe,
Nationen,
Altersgruppen und
Ausdrucksformen
kommen zusammen und ermöglichen einander Entfaltung.

Wort,
Bild,
Musik,
Gestaltung,
Bewegung,
Vorträge,
Ausstellungen,
Handwerk,
Gespräche,
Stille,
gemeinsames Essen,
Aufräumen und
einfaches Zusammensein –

alles steht gleichberechtigt nebeneinander.
Alles ist Möglichkeit.

Entscheidend ist die Gegenwärtigkeit.

Der sich öffnende Raum gehört sich selbst. Wir müssen ihn nicht verbessern.

Wir dürfen als Gäste miteinander hindurchgehen und gemeinsam entdecken,
was sich zeigt.

Der Gewinn liegt nicht im Ergebnis,
sondern in der Freude am Werden.

Eine der schönsten Formen des Daseins
ist die Hingabe in Ermöglichung.



Zusammengefasstes Grundverständnis


Die Stiftung ist ein Rahmen, in dem Verbindung entstehen kann.

Sie lädt ein,
beobachtet,
zeigt.

Was daraus entsteht, gehört nicht der Stiftung.
Es gehört dem Leben selbst.



Schlusswort

Leben geschieht im Moment.

Manchmal genügt ein Augenblick,
in dem nichts erklärt werden muss.

Nur da sein.

Nur wahrnehmen.

Nur still werden.

Und im Stillwerden zeigt sich:

Der Raum ist schon da.



Widukind-Stiftung

"Die Kreativität gönnender Begegnung"

"Freude an Ermöglichung"

"Vorhandenes entfalten"











Zurück zum Seiteninhalt